Peter Jennrich
- Facharzt für Allgemeinmedizin/Naturheilverfahren/Akupunktur
- Direktor des International Board of Clinical Metal Toxicology
- Wissenschaftlicher Berater der Deutschen Ärztegesellschaft für klinische Metalltoxikologie

Bluthochdruck und Durchblutungsstörungen

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Der arterielle Bluthochdruck wird oftmals mit einer erhöhten Bleibelastung in Verbindung gebracht. Die ersten Berichte über eine mögliche Verbindung zwischen Bleiexposition und Bluthochdruck stammen aus dem Jahr 1886. Obwohl mit Hilfe der EDTA-Chelattherapie Blei u.a. potentiell toxische Metalle mit erstaunlichen Ergebnissen aus dem menschlichen Körper wieder entfernt werden können, wird von einigen Forschern der Zusammenhang zwischen Blei und Bluthochdruck noch immer angezweifelt. Dabei gibt es gerade auch in neuester Zeit  mehrere Forschungsergebnisse, die erneut einen Zusammenhang von Blei, Bluthochdruck und anderen Gefäßkrankheiten deutlich machen. So zum Beispiel eine Studie der Universität von Brescia in Italien aus dem Jahr 2004.  Die italienischen Forscher kommen zu dem Ergebnis, dass die chronische Belastung mit kleinen Mengen Blei über verschiedene Mechanismen zu einer Blutdruckerhöhung führen kann. Dazu gehören eine Verminderung von gefäßerweiternden Substanzen und die Erhöhung von gefäßverengenden Botenstoffen. Dies vertieft bereits bekannte im Jahr 1993 veröffentlichte Erkenntnisse von V. Batuman von der Tulane Universität aus New Orleans, der eine bleibedingte  Nierenfunktionsstörung als Ursache für erhöhten Blutdruck erforschte.  Wissenschaftler der Universität Wales veröffentlichten 2004 Ergebnisse, denen zufolge die Umweltbelastung mit Blei für geistige  Entwicklungsstörungen und  blutdruckbedingte Herz-Kreislauferkrankungen mitverantwortlich ist. Sie schätzen vorsichtig, dass dies 1% aller weltweit auftretenden Erkrankungen ausmacht. Ebenfalls 2004 teilte eine Forschungsgruppe der John Hopkins Universität in Baltimore in Zusammenarbeit mit mexikanischen Toxikologen dem internationalen  Fachpublikum mit, dass Blei und Cadmium bei amerikanischen Patienten mit peripherer Gefäßkrankheit (pAVK) signifikant erhöht ist. Die Cadmiumbelastung führen die Forscher in erster Linie auf das Rauchen zurück, die Bleibelastung auf die Umweltverschmutzung.  Zwar ist immer wieder zu lesen, dass die Bleibelastung durch den Verzicht auf bleihaltiges Benzin in Deutschland sinkt, doch darf dadurch nicht außer Acht gelassen werden, dass allein durch die Jagd mit bleihaltiger Munition jährlich ca. 1000 Tonnen Bleischrot in die Umwelt eingebracht werden. Hinzu kommt, das Blei eine Halbwertszeit von bis zu 30 Jahren im menschlichen Körper hat.

Unter dem Titel „Sterblichkeit an kardiovaskulären Krankheiten und Exposition mit anorganischem Quecksilber“ veröffentlichten Forscher verschiedener staatlicher und öffentlicher Gesundheitseinrichtungen aus Frankreich, Spanien, Italien, Schweden, Slowenien und Russland im Juli 2001 die Auswirkungen der chronischen Belastung mit geringen Mengen von anorganischem Quecksilber. Untersucht wurden über 7000 Arbeiter in 4 Quecksilberminen in Europa. Dabei wurde eine erhöhte Sterblichkeit durch Bluthochdruck, Herzkrankheiten, Lungen- und Nierenerkrankungen gefunden. Als Ursache wird die erhöhte Bildung freier Radikale mit einer daraus folgenden Gewebs- und Gefäßschädigung angesehen. 

Die erhöhte Sterblichkeit an Herzkrankheiten durch chronische niedrig dosierte Quecksilberaufnahme bei Arbeitern wurde auch von schwedischen Wissenschaftlern des Karolinska Institutes aus Stockholm und ihren norwegischen Kollegen von der Universitätsklinik Trondheim in einer im Jahr 2002 veröffentlichten Studie bestätigt. Der gesunde Menschenverstand legt nahe, dass das, was für Minenarbeiter in erhöhtem Masse gilt, auch für den Normalbürger, der sein Quecksilber mit Zahnfüllungen, durch Fisch oder durch andere Quellen aufnimmt, Gültigkeit haben kann.

Allein die Tatsache, dass Bluthochdruck und Herz-Kreislauferkrankungen immer noch Todesursache Nummer eins in Deutschland sind, sollte Grund genug sein, der Diagnose und der Behandlung von chronischen Schwermetallbelastungen besondere Beachtung zu schenken.



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